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USA

Trump will Russland aktuell nicht mehr in die G7 aufnehmen

epa12078819 US President Donald Trump speaks during a swearing in ceremony for Special Envoy to the Middle East Steve Witkoff in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 06 May 2025. ...
Hat ein wenig die Geduld mit Waldimir Putin verloren: Donald Trump.Bild: keystone

«Das ist vorbei»: Trump will Russland aktuell nicht mehr in die G7 aufnehmen

US-Präsident Donald Trump hat sich gegen eine Wiederaufnahme Russlands in die Gruppe sieben grosser demokratischer Industrienationen (G7) zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen.
07.05.2025, 04:1307.05.2025, 04:13

«Ich denke, es ist jetzt kein gutes Timing», sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weissen Haus. Dieses Zeitfenster sei vorbei, fügte er an. Noch im Februar hatte sich Trump für eine Rückkehr Russlands in die G7-Runde ausgesprochen. Der Rauswurf sei ein «Fehler» gewesen, hatte er damals gesagt.

Trump behauptete nun, wenn Russland noch in der Gruppe der sieben führenden Wirtschaftsnationen geblieben wäre, hätte es vielleicht nicht den Ukraine-Krieg gegeben. Der US-Präsident erwähnte nicht, dass Russland 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim ausgeschlossen worden war.

Das Gesprächsformat der sieben grossen Industrienationen gibt es seit 1975. Russland wurde 2002 als Vollmitglied in die Gruppe aufgenommen, die dann für zwölf Jahre bis zum Ausschluss G8 hiess. Zu der Gruppe gehören die USA, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan sowie Italien und Kanada. (sda/dpa)

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Cachesito
07.05.2025 06:39registriert Oktober 2016
"Demokratische Industriegrossnationen" dann kann er auch gerade austreten das ist es noch G6.
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Celtic Swiss
07.05.2025 05:43registriert Juni 2024
Ein neuer Tag - eine neue „Meinung“ von Trump.

Es ist wie ein Albtraum, aus dem man nicht erwachen kann.
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20
Wie viel verdient Russland am Irankrieg?
Der Krieg am Golf hat die Öl- und Gaspreise explodieren lassen und spült so Milliarden in die maroden Kassen des Kremls.
Noch Ende Februar dürften die düsteren Aussichten für die russische Wirtschaft die Ökonomen des Kremls um den Schlaf gebracht haben: Der Boom, der sich nach der Umstellung auf Kriegswirtschaft eingestellt hatte, schien sich dem Ende zuzuneigen und die finanziellen Reserven schmolzen aufgrund der seit 2023 strukturell sinkenden Weltmarktpreise für Öl und Gas wie Schnee an der Frühlingssonne. Die horrenden Kosten des Kriegs in der Ukraine rissen eine gewaltige Finanzierungslücke in den russischen Haushalt. Für das laufende Jahr rechnete Moskau mit einem Defizit von umgerechnet etwa 38 Milliarden Franken.
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